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Stefan
Drackert auf "Youth for Europe" Kongress in Thessaloniki

01.-08.Juli 03
Die
Zukunft Europas trifft sich in Griechenland
Bei einem Kongress für junge Kommunalpolitiker
aus ganz Europa nahmen auch die vier Bergsträßer
Irma Buschmann (Juso), Stefan Drackert (JuLis), Juliane Litters
(CDU) und Max Plenert (Junge Grüne) teil. Die vier Jungpolitiker
wurden im Rahmen des EU-Projektes „Youth for Europe“
nach Thessaloniki eingeladen.
„Man sagte wir sind die Zukunft
Europas“, so der Vorsitzende der Jungen Liberalen Lampertheim,
Stefan Drackert. Die vier Lampertheimer nahmen in der Zeit
vom 1. bis zum 8. Juli an einem Kongress für junge Kommunalpolitiker
teil. Die aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland
und der Schweiz kommenden Nachwuchspolitiker haben alle Sprachbarrieren
hinter sich gelassen, und bei dem Treffen in Thessaloniki
Erfahrungen ausgetauscht, und dabei Lösungen für
die Probleme der Jugend gefunden.
Im Rahmen des von der griechischen
Agenda21-Gesellschaft „Anatoliki“ mitgetragenen
Programms wurden neben Workshops und politischen Diskussionen
vor allem auch Projekte des Agenda21-Prozesses vorgestellt.
„Es hat sich gezeigt, dass die kommunalpolitischen Projekte
und Initiativen wichtig für den europäischen Gedanken
sind“ , so die Lampertheimer Stadtverordnete Juliane
Litters (CDU).
Unter den Vertretern der griechischen
Kommunalpolitik befand sich auch der Oberbürgermeister
der Millionenstadt Thessaloniki Papageorgopoulos, der den
Teilnehmern in einer Fernsehübertragung die silberne
Stadtplakette überreichte.
Auch der griechische Staatsminister
Skandalakis richtete sich mit einer Ansprache an die jungen
Politiker. Er betonte dabei besonders das gesamteuropäische
Problem des Frauen Defizits in der Politik. Der Kreistagsabgeordnete
Max Plenert äußerte sich dazu wie folgt : „Die
Frauen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft,
sie sollten auch in der Politik entsprechend vertreten sein“.
Neben der inhaltlichen Arbeit stand
aber auch vor allem der Gedanke der Völkerverständigung
im Vordergrund. Durch mannigfaltige gemeinsame Aktivitäten
wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den
Vertretern der europäischen Länder gefördert.
„Eigentlich wollte ich das Fach Französisch in
der Schule abwählen, allerdings wurde mir die Notwendigkeit
von Sprachkenntnissen durch das Treffen bewusster. Nun behalte
ich es weiterhin bei.“ , sagte der Jungliberale Stefan
Drackert.
Obwohl der Kongress maßgeblich
von der europäischen Union finanziert wurde, nahmen auch
die zwei jüngsten Schweizer Kantonsrätinnen Evi
Allemann und Flavia Wasserfallen teil. „Nachdem wir
uns mit den Schweizerinnen sehr gut verstanden haben, und
uns mit ihnen ausgesprochen haben, würde ich es unbedingt
begrüßen wenn die Schweiz der EU beitreten würde“,
so Stefan Drackert.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis des
Treffens war die Unterzeichnung des Postulates des Olympischen
Friedens. Wonach sich die Unterzeichnenden verpflichteten
sich für den Olympischen Frieden in ihrer Heimat einzusetzen.
„Zusammen werden wir uns für den Frieden stark
machen“, so Juliane Litters. Max Plenert fügte
noch hinzu, dass dies gerade auf der lokalen Ebene umgesetzt
werden müsse.
„Dieser
Kongress war ein kleiner Schritt für die Europäische
Union, aber ein großer Schritt für uns Teilnehmer.“,
so die Jungpolitikerin Juliane Litters.

Die
vier Lampertheimer mit dem griechischen Staatsminister Skandalakis
Aus
dieser Rubrik :
Katharina
Hofmeister erfolgreich beim Debattieren
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